Sonntag, 28. Dezember 2014

HO HO HO...Christmas?! In South- Africa!?

Um euch mal ein Gefühl zu geben wie es mir mit der Weihnachsstimmung in South- Africa geht, schlecht!
Nein scherz, es ist ein Land das komplett anderst beziehungsweise kaum Weihnachten feiert. Niergends ist Weihnachtsdekoration zu sehen, kein Duft der an Wheinachtsplätzchen oder Punsch erinnert, keine weihnachtlichen Farben und natürlich kein kaltes Wetter, einfach gar nichts was mich an Weihnachten in Deutschland erinnert. Was aber eigentlich von Vorteil ist, somit kommt die Weihnachtsstimmung nicht auf und es gibt dadurch auch kaum Heimweh, super Vorteil würd ich mal sagen ;)
Am 24 sind wir Abends in eine Lutheranische Deutsch-Englische Kirche gegangen, um die Tradition an Heiligabend in die Kirche zu gehen, nicht zu unterbrechen. 
Ein Teil von uns Mädels vor der Kirche..

Aber die Kirche war viel kahler dekoriert als die Deutsche und auch die Zeremonie auf halb deutsch war ziemlich merkwürdig. 

Die kahle Kirche von innen.

Ich finds einfach mega erstaunlich, dass sich noch so viele deutsche Gemeinden in South Africa erhalten haben!

Nachdem wir wiedr zurück im Heim waren, wurde alles für unser gemeinsames Abendessen vorbereitet, wir haben alle zusammen lecker vegetarisch gegrillt und danach gabs noch viele selbstgemachten Plätzchen. Es war wirklich schön, aber eben irgendwie auch ein ganz normaler Tag.
Unser gedeckter Tisch!

Später sind dann noch zwei Hausmütter mit drei ehemaligen Kindern zu uns gekommen, dann haben wir geredet, gespielt, getanzt und gelacht ->echt schön! Aber für die ist nicht am 24 Weihnachten sondern erst am 25.
Thandi and me an Heiligabend :)

Der erste Weihnachtstag war übertrieben heiß, nachdem wir ein Christmaslunch in der Halle mit allen Kindern hatten, waren wir den kompletten Nachmittag im Pool, der einzige Ort andem man nicht geschwitzt hatte :D
Poolparty ;)

Als wir dann fertig im pool waren, war ich am Wlan, wo ich ganz viel Zeit mit Thandi verbracht habe, sie ist 16Jahre alt, super lieb und bei ihr weiß ich dass sie was im Leben erreichen wird. Ich sag mir auch schon die ganze Zeit, wenn unser Verhältnis bis zu meiner Abreise so super bleibt, dann geb ich alles dafür, dass sie nach ihrem abgeschlossenem Matrix, mich in Deutschland besuchen kommen kann :)
Am Abend gabs dann Reste essen und zum Dessert leckeres Schokofondue, selbst im Lagerfeuer  gemacht....Mhm...

Am zweiten Weihnachtstag sind wir mit dem Mann den wir in der Kirche am 24 kennengelernt haben, mit zu einer Jungendchristmasparty der deutschen Gemeinde gefahren. So krass, dass die Menschen hier einen, ohne das sie einen kennen, einfach irgendwohin mitnehmem. Während der Autofahrt haben wir erst mitbekommen das er auch 19 ist, ein kleiner Schock für uns, denn er sieht älter aus!
Ja die "Party" war ganz cool, endlich mal wieder so viele gleichaltrige Leute auf einem Fleck, aber es war auch komisch, denn die haben sich alle nur auf deutsch unterhalten, obwohl sie wirklich nicht gut deutsch konnten....voll komisch, das wär wie wenn wir eine Party machen würden, auf der nur englisch gesprochen würde!?
Naja am späteren Abend, haben wir eine 24Jährige kennengelernt, die uns angeboten hat, dass wir auf der Farm ihrer Eltern übernachten können. So krass....versteht ihr jetzt was ich meine?
Klar, wir haben das Angebot angenommen, hatten dann dort noch gute Gespräche auch mit ihren Cousins und Brüdern und am nächsten Morgen, gabs ein leckeres deutsches Frühstück, aaah so toll !
Auch die Eltern waren super lieb und haben sich total gefreut deutsche Gäste gehabt zu haben :)


Leider haben die Tage auch was negatives, denn heute am 29.12 fliegt die liebe Signe zurück nach Deutschland. 
Signe und Ich :*

Ich hab mit ihr in einem Haus gearbeitet und ich hab sie wirklich mega in mein Herz geschlossen, es ist so krass dass der Abschied von uns Mädchen genauso schlimm ist wie von den Kindern. 

UNSERE Mädchen und UNSER Haus, du wirst mir fehlen....

Schließlich sind das die einzigen Personen, die einen verstehen, die verstehen was man hier erlebt und wies einem in welcher Situation auch immer geht! 
Ich hoffe wirklich das es mit einem Wiedersehen in Deutschland klappen wird, schließlich sind wir die East-Coast-Crew...!

Samstag, 27. Dezember 2014

...trip to LESOTHO, the core of Africa...

Na ihr Lieben wie gehts euch, seit ihr noch nicht zu müde um meinen Blog zu weiter zu verfolgen? 
Freut mich wenn euch meine Erlebnisse immer noch interessieren und euch zum weiter lesen anregen. Dieses Mal wird's schwer werden, mich kurz zu fassen, hatte nämlich meinen längsten Trip. Hannah, Charlotte und ich haben uns für 12 Tage frei genommen, weil wir eine Ponytrekkingtour in Lesotho geplant  haben. Und hier erzähl ich euch von meinen Erlebnissen rund um die Reise nach Lesotho und natürlich was wir dort in den Mountainvillages von Lesotho erlebt haben, viel Spaß dabei :)


Ja die Hinreise nach Pietermaritzburg (der nächst größeren Stadt von Greytown) wird schon echt zur Qual, zum Glück konnte ich durch meine häufigen Krankenhausbesuche gute Kontakte knüpfen, sodass uns der indische Zahnarzt mit nehmen konnte, der übers Wochenende nach Hause nach Durban gefahren ist -> perfekt würde ich mal sagen.
Haha...Dann sind wir dort in der riesen Mall angekommen (wie immer, egal wo wir sind regenet es), wir hatten so unglaublich viel Gepäck dabei, sodass wir in dem Einkaufszentrum richtig angestarrt wurden, oh man ich fands irgendwie echt witzig :D
Dann kam der Augenblick wo ich meine erste Couch Surferin, die Gisela kennen lernen durfte. 
Couch Surfing ist eine super Sache, da kann sich jeder anmelden und dann wenn man in irgendeine Stadt will und einen Schlafplatz sucht, kann man Leute die dort leben anschreiben und wenn die Interesse und Zeit haben können sie einen aufnehmen, und das Beste daran, ist einfach bei Einheimischen zu sein, die die Goldstücke der Gegenden am besten kennen!
So auch bei Gisela, sie ist eine superliebe, sehr große Frau. Wir sind am Abend in ein, wo sie dachte Thailändisches Restaurant essen gegangen, dass dann aber tatsächlich ein italienisches war. Die Atmosphäre war super und man konnte sich echt sehr gut mit ihr unterhalten!
Schade das wir nur eine Nacht bei ihr geblieben sind, man hat sich echt sehr wohl bei ihr gefühlt! 

Am Samstag den 6.12 ging das Abenteuer dann los.
Aah wir hatten uns ein Auto gemietet, ein schnuckliger kleiner Chevrolet, in dem ich mich auch richtig wohl gefühlt habe, zu fahren. Ich kann nur sagen, dass fahren auf der linken Straßenseite ist easy und man gewöhnt sich ganz schnell an alles, wie zum Beispiel an das Schalten mit Links. Hat alles super geklappt und ich hab uns drei Heil wieder zurück gebracht :)
Ich während dem Autofahren :)

Ich, Charlotte, Hannah und unser Flitzer!

Unser nächster Stopp war Ficksburg (ja habt ihr richtig verstanden), wo wir bei einem jungen Farmer und seinem Kumpel auf seiner Farm übernachten durften. Es war echt super idyllisch, wir haben einen tollen Sonnenuntergang auf dem Hügel hinter der Farm anschauen können, daneben war Gestein von einem Meteoriteneinschlag zu sehen, wirklich beeindruckend. 
 Der tolle erste Sonnenuntergang :)

Am nächsten Tag durften wir die Pferde von der Farm (aber ohne Satel) reiten, war schon mal eine gute Übung für Lesotho! Hat echt spaß gemacht und die Jungs waren echt super freundlich!!
Das reiten ohne Satell, war ganz schön wackelig :D

Am Nachmittag in ich zum ersten Mal in meinem Leben in eine Höhle gewandert, wo es dahinter auch noch ein kleiner Wasserfall zu sehen  gab, war mega schön. Nur dass es Maria natürlich umgehauem hat, ich sags euch während dieser Reise bin ich so oft umgeflogen, das man sich echt schon fast sorgen machen sollte :D
Die Höhle von innen...

Unfallstelle alla Maria ;)

Und die Höhle war hinter dem Althippiedorf Reslers Valley, wo wir dann am Abend mit den Althippies zusammen am Lagerfeuer gegrillt hatten.
Das Haus in Reslers Valley, wo wir den gemeinsamen Abend verbracht hatten..!

Ooh man ich kann euch sagen dieser Abend war strange, die zwei alten Typen mit ihren Joints haben die ganze Zeit was von spirituellem und hockus pockus gerdet. Wobei ich muss sagen, ich fands echt noch interessant (vor allem wie der einen massiert hatte) was für Ansichten diese haben und das ich mal in ein Hippie leben für einen Abend tauchen konnte!
Es war interessant, aber ich war froh als wir dann wieder zurück auf der Farm waren, weil irgendwann wird es schon auch ein bisschen "unheimlich".

Jipiii und dann gings endlich weiter nach Lesotho (das ist eine eigenes Land in Südafrika), wir haben die Straßen und alles echt gut gefunden, obwohl man nicht sagen kann das die Straßenbeschilderung übersichtlich sind. Mit einem kleinen Zwischenstopp beim Palast des Königs von Lesotho und einer Horrorstrecke zur Lodge sind wir endlich am Abend (mal wieder mit Regen), bei der Malealea Loge in Lesotho angekommen. Die ist echt mega süß gemacht, mit vielen Basotho (wir sind nicht mehr im Zululand sondern im Sotholand) Hütten, wo man drin schlafen kann. 
Das Areal der Malealea Lodge.

Tag 1.: Es ging endlich los, jeder durfte eine Tasch bis zu 8kg füllen, die dann auf Packüferd geladen werden. 
Unser Erinnerungsfoto -> der Start der Ponytrekkingtour.. :)

Also jeder von uns drei hatte ein eigenes Pferd, Charlottes war Retain, Hannahs hieß Heavy und meins Kevin...sagt einfach nix dazu ;P 
Und dann gabs noch das Packpferd und unser Guide (von dem ich mir den Namen einfach nicht merken konnte) mit seinem Pferd, er war aber echt lieb! Als es dann los ging war ich echt nervös, bin noch nie alleine geritten und dann noch so viele Stunden (ca. 7Stunden pro Tag) auf solch unsicheren Strecken -> no risk, no fun ;)
Wir sind durch wunderschöne Landschaften und durch steile Aufstiege und Abhänge geritten, haben einen Fluss überquert und wurden von bettelnden Kindern gerufen, bis wir nach circa sieben Stunden, endlich in unserer Village angekommen sind. 
Erster eindruck der tollen Ausicht auf die Mountains von Lesotho.

Die Brücke zur Überquerung des Flusses...

Und man sieht einfach diese Menschen sind arm, da haben die Kinder vom dem Heim wo ich arbeite echt ein Luxusleben im Gegensatz.
So cool, wir durften dann auch in solchen traditionellen runden, Basothohütten übernachten, wo wir kein Strom und nur ein Eimer Wasser hatten und unsere Toilette war draußen, echt ein komisches aber auch sehr aufregendes neues Gefühl! 
Die hintere Hütte war unser erster Schlafplatz *-*

Die Hütte von innen, leer und kahl, aber wir haben es versucht uns gemütlich zu machen ;)

Die Kinder von dem Dorf sind auch gleich nach unserer Ankunft angerannt gekommen und man hat versucht sich mit denen im gebrochenem Englisch zu unterhalten. Später sind wir nochmal ins Tal gelaufen um im Fluss zu baden, weil es diesen Tag so heiß war (wir hatten alle ein fetten Sonnenbrand).

Wir drei am Fluss, eine echt wundervolle Stelle :) und wie ihr seht, es ist ziemlich grün alles.

Und am Abend haben wir auf der Gasplatte in Kerzenschein unser Abendessen gekocht, dass ist echt mal eine Art von Leben, eine ärmere Art! Man hatte einfach das Gefühl einige Jahrzehnte zurück versetzt zu sein...cool fand ich!!

Tag 2.: Es ging früh morgens wieder aufs Pferd, und man hat schon leichte schmerzen in Rücken, Beine und Po gespürt. Aber wirklich für diese atemberaubende Landschaften lohnt sich alles, man reitet durch die Berge von Lesotho und sieht einfach stundenlang keine Häuser oder irgendetwas dieser Art, nur kommen einem immer mal wieder Hirten entgegen, phu diese laufen Kilometer um ihre Herden auszuführen, echt beeindruckend! 
Die Landschaft mit unseren Pferden im Vordergrund.

Diese Berglandschaften sind sehr fruchtbar, sodass die Menschen ihr eigenes Getreide anbauen können, also verhungern werden sie nicht und Flüsse gibt es auch genügende in den Tälern. 
Nachmittags ist die Wahrscheinlichkeit, dass es Gewitter geben wird, sehr hoch, leider hat es uns an diesem Tag kurz vor dem Ziel erwischt. Wir sind bei heftigem Gewitter in der zweiten Mountainvillage angekommen, dort war die Häuptlingsmutter die Einzigste die Englisch konnte, diese war sehr gastfreundlich! Später ist dann ihr Enkel zu uns in die  gekommen und wir haben versucht bei Kerzenschein und gebrochenem Englisch Karten zu spielen. Echt komisch mit einem Hirtenjungen in einem Raum zu sitzen und Karten zu spielen, wie in einer unwirklichen Welt.
Unsere zweite Hütte, wo wir übernachtet hatten, mit dem Horror Klo im Hintergrund :D

Und in dieser Village gabs das wiederlichste Klo, es ging nicht um die Sauberkeit, die war in Ordnung, sondern um den ekelhaftesten, penetrantesten Gestank. Wääääh ich habs nicht ausgehalten dort rein zu gehen, hab mir den Schal drei mal um die Nase gebunden....haha sooo sis man!!
Am nächsten Morgen hat uns Zepo (ein Junge) zum Wasserfall gebracht, war richtig schön an zu schauen, nur leider nicht von ganz nah. 
Zepo (=trust) und wir Mädels, an dem Aussichtspunkt des Wasserfalls.

Als wir zurück gekommen sind, wollte die Oma noch Bilder von ihr und uns machen....! 


Tag 3.: An diesem Tag sind wir durch die (für mich), schönste Landschaft geritten. Es war alles komplett mit Kräutersträuchen bedeckt, es hat soo gut gerochen und es sah einfach toll aus! Jeden Tag war die Landschaft einfach komplett anderst, echt krass..
Die Kräuterlandschaft...

Ich bin soo stolz auf die Leistung unserer Pferde, wirklich die Tiere, egal ob Pferd, Esel oder Kuh, all diese Tiere sind viel abgemagerter als in Deutschland. Trotzdem sind sie die Abhänge und Aufstiege  ohne Probleme geritten, Hut ab, wirklich. Ich hab mich auch immer besser mit Kevin verstanden, ich hatte das Gefühl, dass sein Vertrauen mir gegenüber mit der Zeit echt gut gewachsen ist. 
So sah unser Ausritt aus...

Als wir dann bei unserer dritten Village angekommen sind, mussten wir draußen mehrere Stunden auf den Häuptling warten, der unseren Hausschlüssel mit zur Tages"Wanderung" mitgenommen hatte. 
Die dritte und letzte Hütte, in der wir übernachten durften :)

Aber genau das hat es ermöglicht, dass wir mit den Kindern dieses Dorfes, sehr viel zu tun hatten. Wir haben uns ohne dass wir uns auf Englisch verständigen konnten, super verstanden und hatten sehr viel Spaß mit ihnen, ich fand dieses Dorf auch das Beste! 
Die Kids von diesem tollen dritten Dorf!

Dieses Mädchen ist wirklich bildhübsch...*-*

Und zur Stärkung haben wir von der Häuptlingsmutter ein Stück traditionelles Basothobrot bekommen, fand ich echt eine super liebe Geste.
Unser Guide und der Häuptling...er war richtig groß, schlank und jung!

Später sind wir noch zum Fluss, mit kleinem Wasserfall gelaufen, um uns mal nach drei Tagen, wenigstens ein bisschen zu waschen, ohne Shampoo natürlich, weil dieses nicht abbaubar ist uns die Menschen das Wasser vom Fluss zum trinken verwenden! Somit sahen die Haare immer noch genauso fettig aus, wie davor :D

Tag 4.: Haha am Morgen sind wir ein bisschen durch das Dorf gelaufen und haben die Hanfplantagen des Häuptlings entdeckt, ich hatte noch den guten Glauben, dass sie es als Heilmittel oder Tee benutzen. Zu meiner Enttäuschung, es wird sowohl auch in Lesotho nur als Weed geraucht ;)
Die Hanfplantage im Garten der Village..

Das war nun leider auch unserer letzter Tag! 

Die Landschaft von unserem letzten Tagesausritt :)

Wir sind gegen Nachmittag zurück in der Malealea Lodge angekommen, es war eine wirklich hammer schöne Erfahrung und ich kann wirklich sagen, das Lesotho im Gegenteil zu Südafrika viel ärmer und kaum so gut industrialisiert ist. Ich fand aber genau das so spannend an diesem Land, vor allem waren sie trotzdem immer noch sehr freundlich zu einem!!
So wie wir es gewohnt sind hat es auch bei unserer Ankunft in Malealea sehr stark angefangen zu regnen, was die Rückfahrt nicht gerade besser gemacht hatte. Aber ich und zepo (das Auto) haben alles gemeinsam gemeistert. 
Wir wollten dann in Maseru (Hauptstadt von Lesotho) in einem Backpackerhostel übernachten, aber zu unserem Glück haben wir es einfach nicht gefunden und sind immer in das schlimmere Viertel von Maseru gekommen. Somit haben wir dann die Suche nach dem Backpacker aufgegeben und sind dann auf die Südafrikanische Seite nach Ladybrand gefahren und haben dort nach langer Suche um acht Uhr Abends endlich ein (etwas teureres) Guesthouse gefunden. Der Inhaber ist extra von einem Polterabend weg gegangen um uns das Haus zu öffnen! 

Nach dem Frühstück sind wir dann zu unserem letzten Halt nach Clarens gefahren, das ist eine komplett weiße Touristenstadt, wo wir unseren dritten und letzten Couch Surfer getroffen haben. Er heißt Nic und ist Manager eines Game Resevers, er ist schon Mitte 60, lebt alleine und ist schon sehr viel in seinem Leben gereist. Es war sehr interessant sich mit ihm zu unterhalten und er hat uns sehr viele Tipps gegeben, was wir in Clarens machen könnten.

Erinnerungsfoto mit unserem Couch Surfer...

 Dank seinem Tipp sind wir am Abend zu einem Rockfestival gefahren, wo man sich selbstversorgen sollte, was wir aber nicht wussten. Ja so freundlich wie die Menschen in Südafrika halt sind hat uns eine Frau ihr Trinken angeboten und dann hat sie noch gemeint, falls ihr mal in Port Elizabeth sein solltet, können wir gerne bei ihr Couch Surfing machen, unglaublich oder nicht...!?
Ein Bild an dem Festival, mit Peta die uns ihr Trinken angeboten hatte...:)

Am letzten Tag ,den Sonntag, sind wir über den Mittag wandern gegangen, wir wollten die Höhle eines Naturheilers finden. Haha...so wie man uns kennt war diese Tour natürlich erfolglos und endete unheimlich, wir sind an einer Art Höhle vorbei gekommen, die einen Ziegenstall davor hatte, indem Skelette zu finden ware....uuuh Spucki....
Hier das Ziegenskelett dazu, jetzt versteht ihr mich vielleicht besser ;)

Und dann der Gang zurück vom Berg runter ins Tal, war leicht lebensgefährlich, aber wir haben es geschafft. 
Man musste sogar durch kleine Hohlen steugen :O
Ja unser nicht so ganz, ungefährlicher Abstieg...

Dann haben wir die Höhle doch noch gefunden, nur wir haben uns nicht getraut sie zu besteigen, weil es Sonntag war, gab es eine Art Zeremonie mit Zulus in der Höhle und irgendwie wegen derer Aberglaube, wenn weiße die Höhle betreten, war es besser nicht rein zu gehen. Vor allem haben wir dann ein Häuptling mit seinem Dorf am Fuß Flusses angetroffen, der Häuptling hat angefangen das Wasser anzubeten. Jaa...das war uns dann genug und wir dann sind im Gewitter zurück zum Auto gerannt. Anschließend waren wir komplett nass und haben uns aber zum Abendessen mit Nic im Restaurant getroffen, wo wir später noch eine gute Freundin von ihm kennengelernt hatten.
Ja und am Montag war dann nach 12 Tagen unsere Reise zu Ende, ich bin dann noch bis nach Pietermaritzburg gefahren, wo wir dann von Pieter (unserem Chef) abegeholt wurden.

~Mein Fazit, eine unvergessliche und absolut erfahrungsreiche Woche, die mich zu 100% sehr geprägt hat, in positiver sowohl auch negativer Sicht....~

Mittwoch, 3. Dezember 2014

St.Lucia full of Game Reserves + Goodbye my lovley Girls

Mal wieder ist die Maria in Südafrika unterwegs, dieses Mal gehts in die gleiche Richtung wie schon vor ein paar Wochen. Charlotte und ich wussten von dem Bed &Breakfast Angebot von den Voluntären die vor uns schon dort waren. Wir wurden in Durban von Alec, dem Mann der Inhaberin abgeholt (er arbeitet in Durban und fährt nur übers Wochenende nach Hause), er war total freundlich und offen, man hat sich grad pudelwohl gefühlt. Irgendwann Nachts sind wir dann nach tausend Staus in Hluhluwe angekommen, wo Tracey (die Inhaberin) schon auf uns gewartet hatte. Wir hatten ein komplettes Backpacker Zimmer für uns alleine und ansonsten die ganze Anlage war sehr schön, dann gabs jeden Tag leckeres und gesundes Essen *-*

-> Man muss schon sagen, dieses Wochenende konnte man endlich mal wieder gesund und lecker essen, das tat echt mal sehr gut!! :)
Samstag und Sonntag mussten wir sehr früh aufstehen und dann gings auch schon los und die nahe gelegenen Nationalparks, so krass rund um St.Lucia gibt es acht Game Reserves :O 
Nur leider haben wir es in allen drei Parks in denen wir waren, nicht geschafft, Elefanten zu sehen, was sehr schade ist. Aber ich mein bei der Safari mit meiner Familie im Februar besteht die Chance ja noch immer :)
Dafür haben wir, eine Minischildkröte,


ganz viele Giraffen,

Buffalos,
 
Wilddogs, davon gibt es nur 450 Stück in ganz Afrika, die Wahrscheinlichkeit einen Wilddog zu sehen ist viel geringer als ein Löwe .. Aber wir habens es geschafft, juhu :)
wir haben noch viele Zebras, Antilopen, Gnus und Waterbocks gesehen...!

Es gibt in den Parks ganz viele Strände die zu Weltkulturerben gehören, an die man auch nur durch die Durchquerung  von den Parks erreichen kann. Der eine war wirklich toll, der besteht aus weichem Gestein, das sich mit der Zeit verändert, dieser Strand heißt "Mission Rocks", diese Bucht ist aber zu gefährlich zum Baden, da darf man nur auf eigene Gefahr rein gehen:

Und da gabs so eklige Krebse, das ist eine bestimmte Art die nur an Felsen leben, schaut sie euch selbst an, dann wisst ihr das sie unheimlich aussehen...da will man echt nicht rein treten :O

Der zweite Strand heißt "Cape Vidal", wir sind da auch tatsächlich baden gegangen, ich kann nur sagen der indische Ozean ist richtig warm, soo schön angenehm wars :) auch der Strand war super sauber und so geschmeidig zwischen den Zehen, ach das war so schön !!

Als wir zurück in Hluhluwe waren, haben wir uns spontan entschieden an Monatsmarkt zu gehen, also immer Ende des Monats bekommen die Leute ihr Geld und dann ist auf den Straßen viel los. Wir wollten uns halt dazu gesellen und einfach mal durch die Marktstände schlendern, aber das ist ohne eine Anmache wirklich unmöglich. Die Typen kommen einfach immer auf einen zu gerannt, anfangs war das alles in Ordung die ersten Zwei waren auch ganz nett, aber dann kam ein Typ der 100% auf Drogen war (mit knallroten Augen), der wurde richtig aufdringlich. Ok dann sind wir von ihm weg gelaufen, kaum sind wir wieder auf der Straße, wurde ich von einer jungen Frau richtig angesprungen und überall betascht, also nach dieser Aktion wurde mir dann wirklich mulmig und ich wollte nur noch gehen. Wirklich eine Frau hat mich noch nie so geschockt, aber sie hatte es geschafft. Dann wollten wir zurück laufen und dann kam ein Minibustaxi auf uns zu gefahren, das uns überfahren hätte, wenn wir nicht ausgewichen wären -> ich war echt froh als wir wieder zurück waren, so unheimlich und unwohl hab ich mich in der ganzen Zeit noch nie gefühlt :O
Ja aber sonst war das Wochenende wirklich top, wir haben nur 35€ dafür gezahlt, echt ein hammer Voluntärspreis, das Hostel kann ich nur weiter empfehlen !

Leider war es dann nicht so schön zurück ins Heim zu kommen, die meisten Kindern fahren über die Ferien ca 6Wochen nach Hause und diese Tage haben am Montag begonnen. Oh man es ist so traurig, es ist nun so leer und verlassen, ich muss echt schauen das ich so viel Abwechslung wie möglich bekomme, damit ich die Kids nicht zu sehr vermisse. Es ist so krass wie sehr ich die in mein Herz geschlossen habe, jedes einzelne auf seine Art und Weise, kann mir es momentan gar nicht vorstellen wie es ist, irgendwann gar nichts mehr von Ihnen zu wissen...
Ein Mädchen von meinem Haus hat heute das Heim für immer verlassen, oh man das war so traurig, ich werd sie ganz arg vermissen...meine süse Snelisiwe :/

Aber es war auch so krass anderst, die Kinder waren so gut drauf und sie sind so anderst wenn die Ferien bevor stehen. Alle Angestelten meinen, dass man ein Unterschied an jedem einzelnen Kind merken wird, wenn sie zurück kommen, weil die Zeit Zuhause wird sie positiv oder negativ verändern.
Ich bin gespannt....

Dienstag, 2. Dezember 2014

Durban ~ warmest place to be~

Yebo Leute hab mal wieder einiges zu erzählen und ja, ich weiß es hört sich an als ob ich den größten Urlaub meines Lebens habe. Quatsch, ich genieß nur die Zeit und will auch was von dem Land und den Leuten sehen und erfahren. Denn ich finde dieses Land einfach so vielfältig, interessant und einfach so komplett anderst als Deutschland, dass ist es was es so unglaublich spannend für mivh macht.
Dieses Wochenende hatte ich zum ersten mal ein Stadtwochenende in Durban. Ja die Stadt ist wirklich nicht grad die Schönste, hat leider extrem viele Hochhäuser, was das Bild der Stadt ziemlich verschlechtern lässt. Aber es gibt gaanz viele Parks und das Beste ist, Durban liegt direkt am indischen Ozean, somit sieht man auch so unglaublich viele Palmem -> ich liebe Palemen, ist einfach nur pures Urlaubsfeeling *-*


Ich war in Durban mit drei Mädels, zwei von meinem Heim und die Dritte war eine von den Mädels die wir in Cape Town kennen gelernt hatten. Es war echt schön sie mal wieder zu sehen (sie war in einem Tierprojekt) und wir haben so unglaublich viel erlebt.
Wir waren in einem leckeren, traditionellen afrikanischen Restaurant, wo sie sogar eine Tanzgruppe und eine Gesichtsmalerin zum Abendprogramm angebotem hatten, soo cool!!

Ja dann waren wir einen halben Tag in dem Victoria Street Market, was eine riesen Einkaufshalle ist, wo es viele traditionell afrikanische und indische Stände gab und ich sag euch, da raus zu gehen ohne sich etwas gekauft zu haben ist, wirklich unmöglich ;)
Aber auch als wir danach am Strand spazieren waren, es war so ein tolles Gefühl einfach mal rum laufen zu können, ohne ständig Angst zu haben. Und ich kann wirklich sagen ich hab mich in den fünf Tage in Durban keinen Moment unsicher gefühlt und das find ich schon ein riesen Pluspunkt für die Stadt!!
Am Abend gings dann in Ausgang, yeah endlich mal wieder in eine Disco, die aber nicht gerade so einfach aufzufinden war! Hihi und dann waren da irgendwie nur so WEIßE Schnösel (Muskelprotzer) und so ältere Tussen, ey wir haben uns wirklich fehl am Platz gefühlt. Ich kann nun wirklich von mir behaupten -> ich mag die dunklen Menschen mehr als die Weißen, die sind einfach viel offener und sympathischer !!
Oh man ey ich bin immer noch so krass erstaunt, wie einfach man hier in Südafrika Leute kennenlernt und wie freundlich die zu einem immer sind..!

Am zweiten Tag sind wir Dank schlechtem Wetter zu einer Art Gallery gegangen, was unser Glück war.

Dieser Ort ist ein richtiger Geheimtipp, wir wurden auch grad freundlich empfangen und uns wurde alles gezeigt. So gut, die Künstler waren vor Ort und konnten uns somit ihre Bilder und ihre Bedeutungen sagen, ey so hammer schöne und ausdrucksstarke Bilder, richtig schön!! Würde am liebsten alle kaufen :)

Ja und einer der Künstler hat uns angeboten sein Shop anzuschauen, wo er selbst hergestellte Kleidung plus Taschen verkauft! Hammer Angebot, oder findet ihr nicht!?
Also wenn ich ihn wieder sehen sollte, dann muss er mir eine rote Ledertasche mitbringen, die ist so wunderschön und von ihm Hand angefertigt *-*

Am nächsten Tag sind wir zu "Ushaka" gegangen, was sehr bekannt in Durban ist. Das kann man mit Sealife vergleichen, also die Location (alles in einem alten Frachtschiff) war ganz toll, aber sonst bin ich halt nicht gerade die Fisch interessierteste. Danach haben wir ein riiiießen Spaziergang am Strand entlang gemacht, was wunderschön und richtig entspannend war -> haben alle ein fetten Sonnenbrand bekommen :D
Wir wollten dann eine Stadiumsbesteigung machen, nur leider ist das nur an Wochenenden möglich, also diese Logik werde ich wohl nie verstehen. Warum nur am Wochenende!? 
Dann kam der Höhepunkt für mein Durban Aufenthalt, endlich gabs die Möglichkeit mit den Minibustaxis zu fahren und ich hab mich erstaunlich wohl gefühlt! 

Was ich mit meinem Post jetzt eigentlich sagen wollte, alle meinten Durban ist eine mega kriminelle Stadt und man muss mega auf sich aufpassen. Ja gut das mag gut sein, ich hab auch wirklich Respekt vor all den Gefahren, aber ich bin der Meinung man darf nicht überall mit zu viel Angst ran gehen sonst verpasst man zu viel! Jeder muss das perfekte Mittelmaß für sich finden und dann klappt das alles auch! Also ich hatte bis jetzt wirklich noch nie eine schlimme Situation (die ich aber auch nicht haben will) und somit haltet die Augen offen, aber wagt auch den nächsten Schritt!!