Donnerstag, 30. Oktober 2014

Spend a weekend in Umfolozi- Hulhulwe

Dieses Wochenende war absolut Filmreif! 
Wir hatten ein ganzes Wochenende in dem Game Reserve "Umfolozi- Hulhulwe" bei St.Lucia verbracht. Die Unterkunft ein Traum, wir hatten in Baumhauszelten übernachten.
Es gab gemeinschafts Badehäuser, total toll eingerichtet und ein Gemeinschaftshaus wo die Küche und Tische stehen und das Beste, wir durften das erleben ohne irgendeinen Preis zu zahlen.
 Denn wir haben ja Africaans Freunde (mit denen war ich auch schon in Durban) die uns alle 9 Volontärinnen zu dem Park mitgenommen hatten. Der Typ der dort arbeitet und uns das alles ermöglicht hatte, ist ein sehr guter Freund von den "Freunden" von uns. Aber was genau sie davon haben, dass sie uns mitnehmen weiß ich immer noch nicht und verstehen kann ichs irgendwie auch nicht so wirklich, aber es ist einfach ein Zeichen von ihrer Gastfreundlichkeit. Ob es sowas in Deutschland geben würde, ich glaube kaum!?
Auf jedenfall haben wir dann am Samstag Jan (arbeiter im Park) begleitet und konnten sehen wie sie die Nahörner betäuben und somit transportfähig gemacht werden, weil diese in ein neues Zuhause müssen, es war Mutter und Tochter die beide verkauft wurden.
Und wir konnten uns wirklich wie "VIP's" fühlen, da wir uns auf dem privaten Teil des Parkes befanden und auch hinter die "Kulissen" schauen durften.
Danach haben wir eine Art Safari zu unserem Zielort gemacht. Bei 90000 ha haben wir tatsächlich, Zebras, Buffalos, Gnus, Antilopen, Giraffen und Elefanten gesehen...sooo toll *-* und so nah!


Dann sind wir an unserem Ziel angekommen, das war eine Art Schrebergarten nur anstatt Garten gabs ein Pool, eine kleine Theke und eine Toilette. Dieser Platz ist eigentlich für die Benutzung vom Staff gedacht, aber wir durften da auch hin, schon ein cooles Gefühl :D


Ja dort haben wir dann gegrillt und den Sonnenuntergang genossen, später kamen noch andere Leute die auch bei uns in der Unterkunft dann geschlafen hatten. Während wir unsere Brote geschmiert hatten, kam aus dem nix ein Affe und hat uns unser Brot geklaut.. So eine witzige Situation, da muss man echt alles in Sicherheit bringen, sonst wird es von einem Äffchen geklaut...iwie süß :))

Das war auch ein Angestellter mit seinen Bekannten (alles Tierärzte), ich find das echt cool, dass der Arbeitgeber sowas erlaubt ;)
Dann hatten wir noch ein Zwischenstopp, bei der kleinsten Bar von Afrika ein halt gemacht. Diese war echt klein, befand sich auch im Areal vom Park und befindet sich in Area wo die Arbeiter leben, die mit ihren Familen ein kleines Zuluhaus dort besitzen.


Als wir wieder bei der Unterkunft angekommen sind, haben wir alle zusammen am Lagerfeuer gesungen und einer hat Gitarre gespielt. Während dessen hat man Laute von Hyänen gehört. So ein toller Platz dort wirklich! Natur pur! (Psss..aber alleine hätte ich schon ein bisschen schiss gehabt) 
Man musste bei Dunkelheit aufpassen auf keine Schlange zu tretten, denn dort ist das Gebiet der black Mambas und die sind tötlich..! Zum Glück bin ich keiner begegnet!! 

Am Sonntag haben wir auf unserer Heimfahrt ein Zwischenstopp an einem Surferbeach gemacht, so toll dort und die Häuser, alles nur Reiche! Aber der Ozean war so schön, nur leider hat das Wetter nicht so wirklich mit gespielt, so das wir nicht rein konnten....

Ja das war wirklich ein unvergessliches Wochenende, besser als wir es uns je vorgestellt hatten. Ich freu mich schon auf das Nächste! ;)
Und es gibt noch ein kleines Bild von mir und ein paar Kids aus dem Heim, die freuen sich über jedes "Fotoshooting" das man mit ihnen macht. Ich bin mir sicher ihr werdet noch mehrere von mir sehen ;) 

Enjoy!! 
Ulale kachle & amaphupho amachle = gute nacht & schöne träume <- auf Zulu *-*

Samstag, 18. Oktober 2014

Sawubona Zusammen ;)

Es gibt natürlich wieder einiges neues zu erzählen, schließlich bringt das Land immer neues aufregendes mit sich *-*
Man muss schon sagen, dass die Leute hier zum Teil viel offener und gastfreundlicher sind, als alles andere was wir je gedacht hätten, glaubt mir ;) es war so unglaublich, wir sind an einem Samstagabend in eine Bar in Greytown gegangen, (dass schon um 18uhr, bevor die Dunkelheit eintrifft) wo wir dann sofort angesprochen wurden und uns ein Drink nach dem anderen augegeben wurde. Das ist aber nicht das erstaunliche, sondern dass sie dann meinten, sie möchten uns ihr Teil von Südafrika zeigen. Somit haben wir uns für den nächsten Tag verabredet und dann hat uns der Typ (natürlich ein Africaans) abgeholt und uns ohne irgeindeine Art von Gegenleistung zu den Hot Springs (= heiße Quellen) die heißen "schuschu" gefahren.
So ein unwahrscheinlich schöner Ort, das war pures Afrika, wie man es sich vorstellt: trocken, heiß, roter Boden, freilaufende Tiere und viele Kakteen! Dieser Ort wird in zwei Monaten im Jahr von Africaans zum Naturcamping benutzt, dass von den Zulus in Stand gehalten wird und diese bekommen im Gegenzug ein wenig Geld dafür. Ich find das eigentlich echt eine super Sache und für ein paar Tage würde ich das Campen hier auch mal versuchen, aber es ist eben in freier Laufbahn..:O

Der Fluß der an den Hot Springs vorbei fließt, hat Krokodile im Wasser...crazy!? Hab leider oder eher zum Glück, keine gesehen.
Soo schön und das alles ist gerade Mal eine Stunde entfernt gewesen und mal wieder im Vergleich zu Greytown viel trockener und natürlich ärmer, dort hat es absolut nix, die Menschen von den Zuludörfer müssen Stunden zu Wasserstellen laufen....
Anschließend hat er uns das Areal vom südafrikanischen Präsidenten Suma gezeigt, crazy der wohnt in komplett armen Gebiet und dort hat er sich einfach mal seine Häuser gebaut, irgendwie find ich das ein wenig respektlos, aber ja, er ist halt ein Zulu-Mann und will da leben wo er aufgewachsen ist.
Als letztes hat er uns noch zum Aussichtspunkt "the Cop" gebracht, wirklich eine atemberaubende Landschaft, sehr viele Berge (hab ich nicht gedacht) und das krasse war, dass die Zuluhäuser alle so weit auseinander gebaut sind, somit ist es klar das Wasser-und Stromleitungen unmöglich zu bauen sind!?
Aber was meint ihr, ist es selbstverständlich das ein Mann, vier junge Mädels mitnimmt und ihnen die Region zeigen will? Ich finde das ein rießen Geschenk, aber fühl mich teilweise auch schlecht, als ob man ihn/ sie ausnutzt, aber die wollen das ja auch wirklich und bis jetzt hat er uns auch schon mehrfach wieder gefragt ob wir was machen wollen...sooo crazy :D

An einem anderen Wochenende wurden wir alle 8 Voluntäre (seit Montag 9) zu unseren africaans Freunden in deren Haus zum"Dutch" essen eingeladet. Das ist Ochsenschwanz was in traditionellen Töpfen gegrillt wurde, dazu kam ganz viel Gemüse und eine feine Soße. Ich hätte es nicht gedacht, aber es hat sehr lecker geschmeckt, das Ochsenschwanzfleisch ist nur sehr fettig, aber sonst lecker ;) 
Schon wieder ein Beispiel für außerordentliche Freundlichkeit!

Jaaaa und wisst ihr was, hier hat es geschneit :O
Aber nein kein schnee, sondern rießen Eiswürfel, dass war mal ein aufregendes Gewitter. Ich hatte echt ein gutes Feeling, hatte gerade mit meiner Family geskypt, als ich meinte es wird kalt und ich glaub jetzt kommt was. Und kaum war ich auf dem Rückweg in mein Zimmer, kamen die rießen Eiswürfel vom Himmel. Alle Hausmütter sind raus gerannt und haben ihre Kinder eingesammelt.
Hier mal ein Vergleich mit meiner "großen" Hand: ;D


Und das arbeiten mit den Kinder macht mir natürlich immer noch sehr viel Sapß und ich glaub bei ein Paar bin auch ich mehr von Bedeutung geworden, was mir manche zeigen können und andere wiederum noch gar nicht, diese sind zum Teil noch sehr distanziert. Was ich aber vollkommen verstehen kann, schließlich haben die ein Aunty wechsel nach dem anderen und so will man auch nicht jedem alles über einen erzählen.
Letzte Woche hatten sie eine Woche lang, ihre Frühlingsferien. Wo wir jeden Tag ein Programm geboten hatten, was den Kids gefallen hatte, aber für uns Voluntäre und Hausmütter langweilig gewesen ist :D aber Hauptsache den Kids hats gefallen!!

Heute ist ein special Thursday, ein Tag vor verschoben (normalerweise Freitags), wo wir mit den Toodlern eine Bäckerei besichtigten, die einem unserer africaans Freunde gehört :) Sie fanden es ganz spannend, vorallem die Maschine die den Teig in kleine Bällchen geformt hatte!
Dort konnte man sehen wie Toastbrot und Kuchen per Handmade hergestellt wurden, hat sehr verführerisch gerochen ;D
Zu guter letzt haben wir alle dann noch ein länglichen Donut mit Creme bekommen und mussten noch zum Abschluss ein Gruppenbild mit allen Angestellten machen.
Ich hoff euch gefallen meine Erlebnisse und Ansichten von South-Africa :)

Samstag, 4. Oktober 2014

Special days in "Greytown"

Am Mittwoch den 24.9 ist in Südafrika ein nationaler Feiertag, unser Heim hat ein Culture Day organisiert, wo andere Heime zu besuch kommen und die verschiedensten Kulturen musikalisch und tänzerisch dargestellt werden. Es war wirklich toll an zu sehen, vor allem wie konzentriert die Kinder sein können, wenn ihnen etwas Spaß macht (und sie waren echt gut). Es gab verschiedene Tanzgruppen, die z.B. die Zulukultur, die Indische Kultur etc. die, die Kinder der Heime vor tanzen durften. Ich muss aber sagen unser Heim hatte die besten Choreographien und die besten Tänzer ;) ich würde euch gerne ein Video zeigen nur leider geht des nicht :/
Ja das war ein ganz besonderer Tag für die Kids, man hat die Freude bei allen gesehn!!
Und sonst des weiteren, meine Arbeit auf der Medicalstation macht mir sehr viel spaß, es ist mega interessant und abwechslungsreich. Im Gegensatz zu der täglichen Office-Time mit den Kleinkinder. Was ziemlich eintönig und langweilig ist, weil wir nun 8 Freiwillige für 12 Kleinkinder sind und die einfach nicht so viel aufmerksam brauchen.... Naja, ich kann ja abwechseln ;)
Aber sonst macht es mir wirklich sehr viel Spaß hier zu sein, vor allem auch mit den größeren Kids, denn mit denen kann man über Gott und die Welt reden und die sind so offenherzig und freundlich zu einem. Obwohl sie wissen das wir eh bald wieder geht und leider soo leicht aus zu tauschen ist, was heißt ich werde eine Aunty von vielen sein und wer weiß ob man noch in Erinnerung/ Kontakt bleibt. Aber ja so darf ich momentan nicht denken, sondern sollte einfach die Zeit mit den Kids und so genießen..

Oh jaa ich hatte ein hammer Wochenende in Durban in einem Strandhaus von Africaans, die uns mit genommen hatten. Es war der Hammer direkter Ausblick auf den indischen Ohean, dieser Duft vom Meer einfach atemberaubend (obwohl das Wetter shit war). Am Abend sind wir in eine Strandbar gegangen, des war toll, die Location sah aus wie in einem Surferfilm, mit lauter Beachboys und super guter Musik, es hat mega viel Spaß gemacht da zu sein.. So wie ihr mich kennt, ich wollte gar nicht mehr mit tanzen aufhören, die Stimmung war abolute klasse ;)
Ja und am Sonntag sind wir trotz schlechtem Wetter ins Meer gegangen, ich mein wann hat man schon mal so eine super Gelegenheit das zu tun! Nur leider war es mega gefährlich, denn es war ein richtig heftiger Wellengang der dich sofort umgehauen hatte, aber wir hattens trotzdem sehr witzig :D

An einem Mittwoch durften drei von uns mit dem Ehemann unserer Chefin Terry, mit essen verteilen fahren, in die Zuludörfer. Fands klasse das er uns mitgenommen hat, aber er hat ja auch was davon, denn wir sind dann "Zeugen" dass die Spenden wirklich bei den Bedürftigen ankommt. Aber es war auch wirklich heftig an zu sehen, die haben kein Wasser, kein Strom, keine ID, kaum Kleidung und es haben so gut wie alle AIDS....
Wir haben Essen an vier verschiedene Familien gebracht und an eine Art Schule. Die Definition für Schule ist hier eh komplett anderst, wie bei uns. 
Aber eine Familie war richtig heftig anzusehen, dass war auch die Ärmste. Da lebt die Oma mit vier Enkel in einem kleinen runden Zuluhaus, sie selbst ist krank und leidet unter AIDS und eins ihrer Enkel ist geistig Behindert.


Die Kinder leben bei der Oma, weil die Mutter schon gestorben ist und der Vater abgehauen ist... Das krasse ist, wenn das behinderte Kind zu nervig wird, wird es einfach in Ziegenstall gesteckt, soo traurig anzusehen. Hier ist es auch nicht nötig nur Essen vorbei zu bringen, sondern wirklich den Kindern bzw der Oma zu helfen, weil sie ist schon alt und wird nicht mehr lange auf die achten können und zu mindest  das geistig behindete Kind braucht einen guten Betreuungsplatz. Mal sehen, ich hoffe, dass sich in der Zeit in der ich noch hier bin ein Änderung zeigen wird!! So traurig anzusehen wirklich, sie tragen schon seit mehr als zwei Monaten die gleichen Kleider und so... da lernt man wirklich jedes einzelne Stück zu schätzen was wir besitzen bzw genießen dürfen. Und das krasse ist, dass es nur ca 20km von Greytown entfernt ist, aber dort eine total andere Vegetation ( viel. Trockener, staubiger) herscht und auch viel ärmer ist.

Ich hoff ihr habt euch nun von den Schattenseite unserer Welt beruhigt, es ist wirklich mega traurig, vor allem weil man selbst nur gering helfen kann. 
Aber ich kann euch noch was schönes erzählen, immer am letzten Freitag im Monat findet eine Birthday-Party statt, wo alles neue und alle Geburtstagskinder des Monats genannt und "beschenkt" werden.
Dieses mal wurde sogar ich mit den anderen neuen Volutären zusammen aufgerufen, weil wir neu im Monat September gekommen sind. Und alle Geburtstagskinder bekommen ein Stück Kuchen mit einer Kerze darauf und ein Erinnerungsfoto, ja die Geschnke fallen mickrig aus, aber ich mein bei 150 Kindern muss man halt kleine Geschenke machen. Sie haben sich aber trotzdem gefreut und vielleicht lernen wir etwas von ihrem Verhalten für unseren Alltag! 
Auch mit kleinen Dinge im Leben kann man zufriden sein, egal wir günstig oder teuer es war, es muss einfach von Herzen und mit Aufmerksamkeit gemacht werden!!!
Das war der Satz des Tages, machts gut ihr Lieben, bis bald mit vielen neuen News ;)
Mein neues Zuhause: Greytown Kinderhuis, Children's Home: