Hallo ihr Lieben, ich habe schon lange nicht mehr von mir hören lassen.
Musste mich mit dem Abschied erst mal anfreunden und eines kann ich euch immer noch sagen ich vermiss meine Heimat seit dem Tag an dem ich sie verlassen habe.
Ich möchte euch hier in meinem letzten Post noch berichten was ich in meinem letzten Monat so erlebt hatte.
Mich hat es den letzten Monat nach Johannesburg verschlagen, dort konnte ich dann für die Zeit bei Freunden unterkommen. Wie man daran einfach schon wieder merkt, in Südafrika braucht so etwas nicht lange Kenntnis von Gegenseiten, sondern einfach nur das richtige Gefühl die Person zu mögen.
Das ist die Aussicht bei Sonnenuntergang aus der Wohnung wo ich gelebt hatte, 11.Stock eines modernen Hochhauses mit so einem fantastischen Ausblick unteranderem auch auf die Neslon Madela Bridge.
Die Stadt, zumindest den Vorort Braamfontein kenn ich nun wirklich auswendig und ich muss sagen ich habe mich unglaublich wohl dort gefühlt. Tagsüber habe ich leider nicht so viel tun können, da mich Restaurants und Schulen als Praktikantin leider abgelehnt hatten. Somit bin ich viel in der Stadt spazieren gewesen und habe dadurch viel über Johannesburg und deren Viertel erfahren können.
Das tollste Erlebnis war für mich, als ich in einem Café war (um Internet zu haben) bin ich einer jungen Dame begegnet, nichts denkenden voneinander haben wir unsere Coffees to Go bestellt und auf einmal haben wir angefangen uns zu unterhalten. Ja so schnell geht das selbst mit einer Frau, wir sind dann spazieren gegangen sie hat mir Flecken gezeigt die ich noch nicht erkundet hatte und ich war so glücklich über eine weibliche Person die ich in Johannesburg kennengelernt hatte. Sie hat mich dann an einem der darauffolgenden Tage mit zu ihrer Kirche genommen, ja der Glaube und der Gang zur Kirche ist in Südafrika sehr wichtig. Ich war wirklich hin und weg die Kirche dort war echt der Hammer und halt mal etwas was für die jüngere Generation wirklich ansprechend ist, da wurde getanzt, gesungen und nur nebenher gepredigt. Das zeigt einfach das man auch mit Spaß den Glauben verbinden kann und dadurch lockt es wiederum auch viel mehr jüngere Menschen aus Eigeninitiative in die Kirche zu gehen, war demnach echt ein super Erlebnis.
Hier waren wir in einer sehr nobelen Cocktail bar, was aber vorher nicht so geplant war :D
Feiern gehen kann man übrigens auch sehr gut in South Africa, selbst die Männer haben dort den Rhythmus im Blut, es macht einfach sehr viel Spaß mit solch offenen Menschen feiern zu gehen. Braamfontein ist ein bekanntest Studentenviertel und dadurch sind die Clubs auch sehr Kulturell gemischt und jeder akzeptiert jeden, was ich echt eine super Sache finde.
Eines der Belege das hier Erzbischof Tutu gelebt hatte.
Das ist ein weiteres Markenzeichen von SOWETO, die bemalten Kühlwerke eines Kraftwerkes.
Charlotte und Ich bei einem Zwischenstopp von unserer Fahrradtour.
Eine Woche lang ist dann Charlotte (eine der Volontärinnen) zu uns zu Besuch gekommen, wir zwei sind dann nach SOWETO (South West Township, dem größten Südafrikas) gefahren um die "Vilakazi"Straße der zwei Nobelpreisträger, zum einen Erzbischof Desmond Tutu und Nelson Mandelas Anwesen zu besichtigen. Wir haben dann noch die SOWTO Tv-Station besichtigt wo wir einen netten Mitarbeitern kennengelernt hatten, der uns ein Guide mit einer Fahrradtour organisiert hatte, somit konnten wir gratis an einer Fahrradtour durch das Stadtviertel von SOWETO machen, was sehr beeindrucken und interessant anzuschauen war.
In Südafrika gibt es jegliche Art von Früchten, die einfach auch noch tausendmal besser schmecken wie zum Teil die wo man in Deutschland bekommt. Hier hatte ich zum ersten Mal eine Papaya zubereitet und auch geköstet...schmeckt echt sehr lecker.
Hier könnt ich die Größen von Pommespackungen sehen, ja ihr seht richtig die größte davon kostet umgerechnet gerade mal 2€ und macht eine ganze Gruppe pappsatt, glaubt mir. Aber das zeigt auch warum die Menschen dort so vielzählig Übergewichtig sind, weil Fast Food einfach um einiges günstiger und natürlich auch praktischer als gesunde, frische Lebensmittel.
Wir haben selbst ab und an leckere Südafrikanische Spezialitäten zubereitet, hier sieht man Phutu mit Chakalaka.
Es war wirklich eine fantastische Zeit in Jozi (wie die Stadt umgangsprrachlich genannt wird), mit einer riesigen Bereicherung an neuen Erfahrungen und natürliche unvergessliche Begegnungen mit tollen Menschen. Ich bin sehr froh mich entschieden zu haben den letzten Monat noch einmal etwas anderes zu wagen, und auch dieses Projekt wurde sehr erfolgreich bzw schon eher weinend beendet.
Ich und ein Freund sind dann noch in seine Heimatstadt Standerton was in Bundesland Mpumalanga liegt gefahren, wo ich nochmal ein anderes südafrikanische Dorf kennengelernt hatte, war sehr interessant es mit Greytown in betracht zu ziehen. Wobei man sagen muss Greytown
war im Verhältnis doch noch einiges kleiner.
Und dann war mein letzter Stopp noch eine Nacht in Durban, bei den Couchsurfern Tessa und Ben, wir sind erst ganz spät in der Nacht mit dem Minibustaxi in Durban angekommen und wollten dann eigentlich auch nur noch ins Bett und hatte somit keine große Kommunikation mit den zwei lieben Couchsurfern.
Am Tag der Abreise sind wir dann nochmal in die Innenstadt Durbans gefahren, wo ich tatsächlich noch ein paar Souveniers gekauft hatte und wir fast zu spät dann am Shuttlebus angekommen sind.
Ja der Abschied...muss ich wohl nicht viel dazu sagen, mein Herz schmerzt immer noch wenn ich daran denke.
Diese Zeit, diese Menschen, diese Momente, diese Erlebnisse, diese Zeit, werde ich niemals wieder vergessen können und es wird immer ein Teil von mir sein..mein Herz hat für immer ein Stück an meine dritte Heimat Südafrika verloren, worüber ich aber auch unendlich Dankbar bin.
Ich bin so unbeschreiblich Dankbar eine so tolle Familie gehabt zu haben, die mich Immer egal wie es mir ging oder Ihnen, mir immer zur Seite gestanden haben, dass ist das größte für mich. Aber auch meine Freunde aus Deutschland, die immer zu mir gehalten haben und mich auf jedem Schritt begleitet haben, DANKE!
Aber natürlich für die tolle Unterkunft im Greytown Children´s Home, danke an alle die kennengelernt, mich begleitet und geprägt habt, es war einfach nur eine unbeschreiblich wundervolle und einzigartige zeit, die mir niemals irgendjemand nehmen kann.
Es war die beste Zeit meines Lebens!!!












































