Wir wurden zum ersten Mal von einem "schwarzen" Guide durch die Tour begleitet, er war wirklich der Beste, so cool and funny :) Zuerst sind wir zu einem Museum gefahren das uns die Lage aller Townships in Cape Town zeigt und den Vergleich von früher zu heute zeigt. Es war zum ersten Mal ein interessanter Museumsbesuch für mich, dass mag was heißen ;) Ich hab mich wirklich absolut auf die Tour durch die Townships (slums) gefreut, da diese sehr emotional sind aber sehr interessant an zu schauen ist. Als Respekt vor denen haben wir die Kameras "daheim" gelassen, denn schließlich fallen wir schon so zu sehr auf. Aber ich war sooo sehr von deren ihrer Freundlichkeit und Offenheit überrascht, war wirklich toll anzuschauen das es ihnen unter ihren Umständen wirklich gut zu gehen scheint! Zuerst haben wir auf einem kleinen Markt ein Erinnerungsstück gekauft, ich eine kleine Giraffenmaske, soo schön :) Unser Guide hat uns dann noch ein paar Wörter beigebracht, damit wir einwenig bessere verständlich auf die Einheimischen wirken, denn ihre Sprache heißt Cosa..
Dann hat unsere Tour mit einem Einheimischen gemacht, wirklich beeindruckend wie die Leben können unter deren Umständen, aber selbst unter ihnen gibt es die "reicheren" und "ärmeren". Sie haben es zu gelassen das wir ihr "haus" ansehen können, indem auf drei Betten drei Familien leben also ca 18 personen, unvorstellbar.. Wir durften Fotos machen und die Kids sind soo lieb, echt hammer!
Dann wurds wirklich emotional, wir sind in einen Kindergarten gegangen und es war wirklich wie in Filmen, die kleinen süßen Kidis sind auf uns zu gerannt wollten auf den Arm genommen werden und haben uns bewundert, bei diesem Gefühl mussten viele von uns wirklich die Tränen unterdrücken so ein wunderschönes Gefühl, dieses Strahlen in deren Augen zu sehn. Sie hatten dann eine Überraschung für uns und haben angefangen zu singen, das mit voller Power und Begeisterung, really awesome...!
Wir sind dann immer weiter gelaufen an den Beverly Hills der Townships, die wirklich schön und wohnbar aussahen und daneben die kleinsten Blechhütten, schon krass. In einem davon (blechhütte) gabs ein Pub wo wir rein durften und deren selbst hergestelltes Bier probieren "mussten", was uns aber gar nicht geschmeckt hatte so ein unbeschreiblich komischer Geschmack :D Anschließend sind wir zu einem Wunderheiler gegangen, der hatte sein Zimmer in einer Art Kontäner, aber darin war so ein penetranter, ekliger Duft, nach verwestem Tier und überall Knochen und Häute von Tieren richtig eklig. Naja aber um nicht so respektlos zu sein, haben wir seine Zeremonie natürlich angehört. Aber es war kaum erträglich, wirklich, denn hatten wir alle noch lange in der Nase.
Und unser Guide hat gesagt wenn wir bis zum Ende keine zwei Wörte in Xhosa ihm sagen können, dann müssen wir Smilies essen, das ist eine Delikatesse bei ihnen, es sind Schaafsköpfe, ehm!? Wääh :D
Danach sind wie in den zweiten, dem größten Township in Cape Town dem Langa, wo 900000 Menschen auf 28km^3 wohnen. Dort haben wir dann ein Hotel angeschaut, dass von einer Famile im Township geleitet wird, sie hatten wirklich im Vergleich einen bisschen höheren Lebensstandard zu bieten. Nebendran sind wir dann nochmal in einen Kindergarten gegangen, auch da waren die Kinder herzlich und offen, sie haben mit einem getanzt und einem die Hand geküsst, wirklich rührende Momente. Hab schon die ganze Zeit zu mir gesagt, wenn das in meinem Heim auch so wird, wie soll ich mich dann von den Kids verabschieden können, ohjee allein der Gedanke zerreißt mir das Herz :/
Als letztes sind wir zu Philema gegangen, dass ist eine Fraueneinrichtung, damit auch diese mal die Chance auf Arbeit bzw Abwechslung haben, wo ausschließlich Frauen arbeiten dürfen. Diese haben wirklich tolle Teppiche, Kissenbezüge, Taschen und etc hergestellt, indem sie alles auf das größte von Hand webten. Hätte ich genügend Platz im Koffer hätte ich was gekauft, haben echt tolle Sachen zum verkaufen angeboten!
Ja das war wirklich ein toller, erfahrungsreicher Tag der mich sehr geprägt hat und den ich zu schätzen weiß....
Als wir dann wieder im Hostel angekommen sind, sind wir noch kurz in Spar und haben was gegessen und sind wieder zurück und haben den lieben John (inhaber) gepackt und sind los auf den Table Mountain, endlich..! Wir fuhren mit dem Taxi bis zum Cablecar für umgerechnet jeder ca 2.30€ Und dann hat der "Horror" begonnen. Keiner wusste, dass das hauptsächlich Stufen sind, aber verdammt hohe Stufen. Wir sind dabei fast gestorben es war unglaublich anstrengend, denn das ging 1 1/2std so steil Berg auf. Ich hätte nie gedacht das ich mein Ziel überhaupt noch erreiche, lecko mio so ein hammer gefühl für die qual eine unbezahlbare Belohnung zu bekommen. So eine unfucking fassbare Aussicht und einfach nur dieses Feeling, einfach unvorstellbar. Bin echt stolz auf uns, wir können nun sagen wir haben den Table Mountain bestiegen!!! *-*
Natürlich sind wir dann wieder runter gelaufen und haben alle geglaubt das geht schneller, von wegen da muss man sich viel mehr konzentrieren um nicht runter zufliegen und die Knie taten auch weh. Aber den Sonnenuntergang und das beleuchtete Cape Town einfach nur toll und machten die "Schmerzen" erträglich...
Dann sind wir wieder mitm Taxi Heim gefahren und sind grad unter die Dusche, da konnte man sogar das kalte wasser genießen ;)
Ja das war wirklich so ein super Tag!!!






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